Ein Bild der Verus Bonifatius

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Was ist Autismus wirklich? Diagnose, Alltag und der Blick hinter Vorurteile

Viele kennen einzelne Bilder oder Klischees, doch das Spektrum ist deutlich breiter und individueller. Es handelt sich um eine neuroentwicklungsbedingte Besonderheit, die sich in der frühen Kindheit zeigt und das gesamte Leben prägt. Typisch sind Unterschiede in sozialer Kommunikation, in der Verarbeitung von Sinnesreizen und in Interessen oder Routinen. Betroffene können sehr unterschiedliche Stärken und Unterstützungsbedarfe haben – von kaum bis umfassend.

Publiziert am: 30.09.2026

Bindungsstörungen verstehen – wenn Nähe und Distanz aus dem Gleichgewicht geraten

Von Bindung spricht die Psychologie, wenn ein Kind zu wenigen, verlässlichen Bezugspersonen eine gefühlsnahe, sichere Beziehung entwickelt. Diese frühe Bindungsqualität prägt, wie Menschen später Nähe, Vertrauen, Trost und Selbstberuhigung erleben. Eine Bindungsstörung ist eine seltenere, behandlungsbedürftige Störung der Beziehungsfähigkeit, die in der Regel auf gravierende frühe Belastungen zurückgeht. Sie unterscheidet sich deutlich von den häufigen unsicheren Bindungsmustern, die keine Erkrankung darstellen.

Publiziert am: 30.09.2026

Wenn Kinder Verantwortung übernehmen müssen – Parentifizierung als stilles Risiko

Viele Familien kennen Phasen, in denen Kinder mehr mithelfen als sonst – etwa wenn ein Elternteil krank ist oder eine besonders stressige Zeit überbrückt werden muss. Kurzfristige Unterstützung kann die Entwicklung fördern und das Selbstvertrauen stärken. Problematisch wird es, wenn ein Kind dauerhaft Aufgaben und Sorgen trägt, die eigentlich Erwachsenen zufallen. Fachleute sprechen dann von Parentifizierung: Kinder übernehmen elterliche Funktionen – sichtbar im Haushalt oder unsichtbar in der Gefühlsarbeit.

Publiziert am: 14.08.2026

Psychovegetative Erschöpfung in Familien – Wenn Eltern und Kinder gleichzeitig überfordert sind

Psychovegetative Erschöpfung entsteht, wenn anhaltender Stress, emotionale Überforderung und fehlende Erholungsphasen das Gleichgewicht von Körper und Psyche beeinträchtigen. In Familien zeigt sich dieses Phänomen häufig im Zusammenspiel mehrerer Faktoren: hohe Alltagsanforderungen, Zeitdruck und Konflikte führen dazu, dass Eltern immer weniger Kraftreserven haben – und Kinder die Belastung oft miterleben.

Publiziert am: 13.08.2026

Mutter-Kind-Kur oder Eltern-Kind-Therapie? Unterschiede, Ziele und wann welche Behandlung sinnvoll ist

Wenn Eltern dauerhaft erschöpft sind, die Belastung im Alltag steigt oder ein Kind zunehmend auffällig reagiert, stellt sich oft eine zentrale Frage: Reicht eine zeitlich begrenzte Entlastung und Stabilisierung – oder braucht es eine gezielte therapeutische Behandlung? Genau hier liegt der Unterschied zwischen einer Mutter-Kind-Kur (häufig auch als Mutter-Vater-Kind-Kur möglich) und einer Eltern-Kind-Therapie. Beide Angebote können sehr sinnvoll sein, verfolgen aber unterschiedliche Ziele und setzen an verschiedenen Punkten an.

Publiziert am: 08.07.2026

Anzeichen einer Schizophrenie bei Jugendlichen – frühe Symptome ernst nehmen

Publiziert am: 03.07.2026

Borderline verstehen und behandeln – Symptome, Ursachen und Wege der Hilfe für Betroffene und Angehörige

Publiziert am: 28.05.2026

Sozialer Rückzug bei Kindern und Jugendlichen – Warnzeichen erkennen und richtig handeln

Publiziert am: 28.05.2026

Eltern-Burnout – Wenn die Belastung im Familienalltag zu groß wird

Publiziert am: 28.04.2026

Psychische Belastungen bei fehlender Work-Life-Balance

Publiziert am: 27.04.2026

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